Waldindianer

Heute Abend treffe ich den Vorstand des Naturkindergartens Fockbek. Zum Vorstand gehören Nils Röckendorf, bei dem wir uns treffen, Tanja Schneider, Henrike Depke und Inga Milferstädt.

Die derzeit 18 betreuten Kinder zwischen drei und sechs Jahren sind die Waldindianer des Naturkindergartens und haben das Logo, das auf dem Foto zu sehen ist.

Die Gründung des Kindergartens im Jahr 1997 ist auf eine Elterninitiative zurückzuführen. Der Naturkindergarten, der erste im Kreis Rendsburg-Eckernförde, ist ein eingetragener Verein.

Anmeldungen für die Betreuung nimmt Tanja Schneider entgegen. Hierbei ergeben sich mitunter Probleme bei der Inanspruchnahme der vorgemerkten Betreuungsplätze.

Der Vorstand ist dankbar, dass die Waldindianer von einer Erzieherin und einem Erzieher betreut werden. Unterstützt werden die beiden zudem von einem jungen Erwachsenen im Freiwilligen Sozialen Jahr. Dadurch ist es möglich, dass die Betreuung im Jahr fast durchgehend möglich ist.

Nur in den Sommerferien schließt der Kindergarten für drei Wochen und zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Betreuung der Waldindianer findet Montag bis Freitag zwischen 7:30 Uhr bis 13:00 Uhr statt und wurde in den vergangenen Jahren erweitert, damit Eltern ihre eigene Berufstätigkeit besser realisieren können.

Morgens sammeln sich die Kinder an der Schützhütte am Mühlenkamp und gehen zusammen mit den Erziehern ins Gehölz, um dort bei (fast) jedem Wetter gemeinsam zu wandern, spielen, basteln, singen und zu picknicken. Erst um 12:00 Uhr kehren die Waldindianer zum Ausgangspunkt zurück, wo sie von ihren Eltern in Empfang genommen werden. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich die Kinder nach mehreren Stunden in der Natur ausgeglichen und mit roten Wangen bei der schönen Schutzhütte einfinden. Diese Kinder fürchten mit Sicherheit kein „Schietwetter“. Eine gute, funktionale Bekleidung ist dabei natürlich besonders wichtig.

Ich freue mich für die Fockbeker Familien, dass sich der Vorstand des Naturkindergartens Fockbek bei diesem wichtigen Betreuungsangebot engagiert und damit die Betreuungslandschaft in unserer Gemeinde bereichert. Ohne den Einsatz der Eltern wäre dieser Verein nicht möglich.

Am 28. April zwischen 15 und 17 Uhr findet ein Tag der offenen Tür bei der Schutzhütte statt. Dann können interessierte Eltern erfahren, wie positiv sich die Betreuung bei den Waldindianern auf die Entwicklung ihrer Kinder auswirken kann.


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