Vorstellung der Bewerber

Heute ist der wichtigste Tag in meiner Wahlkampagne. Um 19:00 Uhr beginnt die öffentliche Informationsveranstaltung der Gemeinde Fockbek zur Vorstellung der Bewerberinnen und Bewerber für das Bürgermeisteramt in der Mehrzweckhalle unserer Bergschule.

Schon sehr frühzeitig strömen die Menschen herbei, und so ist bei Veranstaltungsbeginn die Halle prall gefüllt. Zusätzliche Stühle werden herbeigetragen und dennoch müssen viele Besucherinnen und Besucher stehen.

Meine Vorstellungsrede ist gut vorbereitet. Ich starte auf der Bühne, mit Headset ausgestattet, als vierte Bewerberin. Die Rede kommt gut an. Häufig wird sie durch Beifall unterbrochen. Meine Rede, sowie mein Abschlussstatement, können auf dieser Homepage unter der Rubrik „Reden“ nachgelesen werden.

Im Anschluss werden allen Bewerber Fragen zu den Bereichen Ortsentwicklung, Verkehr, Jugend/Familie/Senioren und Wirtschaft/Finanzen gestellt.

Mir ist es dabei wichtig, dass unsere Infrastruktur entsprechend dem Bevölkerungsanstieg wächst. Durch die zahlreichen Neubaugebiete ist mit einem Wachstum von ca. 10%, also 600 neuen Bürgerinnen und Bürgern, zu rechnen und weitere Baugebiete sind bereits geplant.

Dadurch sind ganz unterschiedliche Bereiche betroffen wie die Kitas, Tagesmütter, die Schule, die soziale Begleitung und ärztliche Versorgung aller Generationen und die Verkehrsbelastung der Straßen. Hier sind sorgfältige Planungen notwendig.

Überall, wo gebaut wird, muss die Barrierefreiheit berücksichtigt werden. Ziel dabei ist es, dass alle Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Denn Barrierefreiheit ist für 10% der Bevölkerung unentbehrlich, für 40% wünschenswert und für 100% – das sind wir alle – komfortabel. Sie ist also kein „Nischenthema“, sondern ein Qualitätsmerkmal und spart letztlich Geld. Ein Bordstein, der schon entsprechend der Planung keine Barriere darstellt, muss später nicht teuer abgesenkt werden.

Meine Gespräche mit den Fockbekerinnen und Fockbekern haben mir eines zudem ganz deutlich gemacht: Wir verfügen über sehr viel Wissen und Potenzial in unserer Gemeinde, das bei der örtlichen Entwicklung einbezogen werden sollte. Ich freue mich auf eine lebhafte Beteiligung, um beste Ergebnisse zu ermöglichen.

Nun werden einige Fragen aus dem Publikum gestellt, die ich gerne beantworte. Die Zeit während der Veranstaltung vergeht wie im Flug und so bleibt nur noch die Gelegenheit für ein paar Schlussworte.

Der schönste Moment des Tages kommt zum Schluss. Meine Söhne nehmen mich in die Arme und wir freuen uns gemeinsam über den gelungenen Abend. Nun ist der 26. Mai, der Tag der Wahl, ganz nah.


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