Meine Vorstellung am Beginn der öffentlichen Veranstaltung

Guten Abend liebe Gäste,
liebe Fockbekerinnen und Fockbeker,
und Guten Abend Herr Ladwig und Herr Stave,

vielen Dank, dass Sie heute hier sind und mir damit die Gelegenheit geben, mich in diesem Rahmen persönlich vorzustellen. Ich freue mich hier zu stehen, es ist doch etwas ganz Besonderes hier oben auf der Bühne.

Mein Name ist Tanja Petersen und ich bewerbe mich bei Ihnen als Ihre neue Bürgermeisterin in Fockbek. Ich bin 45 Jahre alt und seit 20 Jahren mit meinem Mann Oliver verheiratet. Wir haben drei wunderbare Söhne, Max ist 18, Thies 16 und unser Jüngster Oke ist 14 Jahre alt, und wir leben im Mirower Ring.

Aufgewachsen bin ich in Gettorf

Das Gymnasium habe ich in Eckernförde besucht und 1992 mein Abitur erlangt.

Nach dem Studium an der Verwaltungsfachhochschule habe ich als Diplomverwaltungswirtin zunächst bei der Stadt Kiel im Sozialamt gearbeitet.

Im Jahr 2000 hatten wir dann das Glück Eltern zu werden und ich habe mich beurlauben lassen und es folgten dann ja noch die zwei Geschwister.

Seit 2009 arbeite ich beim Kreis Rendsburg-Eckernförde, erst im Fachdienst Jugend und seit 2013 im Fachdienst Umwelt.

Was bringe ich – neben meiner beruflichen Kompetenz als Diplom- Verwaltungswirtin – für dieses Amt mit?

  • Ich stehe für eine offene Politik und das aktive Gespräch.
  • Ich stehe für Einsatz und Engagement.
  • Ich stehe für Entscheidungsstärke.

Ich möchte als Bürgermeisterin eine Politik leben, die für Offenheit und für Dialog steht und alle Altersgruppen anspricht.

Ich werde mich stark machen für mehr Bürgernähe, vor allem durch mehr direkte Beteiligung der Bürger.

Der Umgang mit Menschen bereitet mir Freude, und so freue ich mich darauf, mit Ihnen auch außerhalb des Rathauses ins Gespräch zu kommen.

Ich bin für Sie – die Fockbekerinnen und Fockbeker – da.

Dinge voranzubringen und umzusetzen,

dafür ist die eigene Überzeugung, die Fähigkeit zu motivieren und Entscheidungsstärke erforderlich; – die habe ich.

Ich bin kompetent und verfüge über ein sicheres Urteilsvermögen.

Mir bewusst, dass eine pflichtbewusste Amtsführung nicht nur angenehme Aufgaben für mich bereithält, sondern möglicherweise auch Entscheidungen von mir verlangt, die vielleicht nicht allen gefallen und die trotzdem notwendig sind.

Da darf man sich nicht wegducken und muss Verantwortung übernehmen.

Genau das werde ich tun.

Ich freue mich, dass die SPD mich als Bürgermeisterkandidatin zur Wahl stellt. Hierin liegt jedoch eine Besonderheit: Ich gehöre nämlich keiner Partei an und die SPD befürwortet diese Unabhängigkeit.

Als Bürgermeisterin leite ich die Verwaltung nach den Zielen und Grundsätzen der Gemeindevertretung im Rahmen der von ihr bereitgestellten Mittel, soweit die gesetzliche Definition.

Aber es ist entscheidend – und das liegt dann in meinen Händen -, wie die Beschlüsse der Gemeindevertretung vorbereitet und wie sie umgesetzt werden.

Das macht die Qualität meiner Arbeit aus, und die ist für die Entwicklung der Gemeinde von besonderer Bedeutung.

Von Ihnen bekomme ich im Falle meiner Wahl diese Aufgabe übertragen, denn Sie, die Fockbekerinnen und Fockbeker, wählen den Bürgermeister, hoffentlich die Bürgermeisterin direkt.

Von daher müssen Sie wissen, welche inhaltlichen Schwerpunkte ich habe, was meine Vorstellungen für die Zukunft Fockbeks sind.

Wir wollen uns in unserem Dorf wohl fühlen – das ist das allerwichtigste Ziel.

Aus meinen zahlreichen Gesprächen mit Ihnen, habe ich erfahren, welche Themen Sie bewegen, nämlich:

  • Kinderbetreuung
  • Schule
  • Leben im Alter
  • Bauen und Verkehr
  • Bürgerbeteiligung

Ich möchte erreichen, dass junge Eltern in Fockbek die Möglichkeit haben, Familie und Beruf mit einem guten Gefühl kombinieren zu können.

Fockbek ist eine familien- und kinderfreundliche Gemeinde und soll es auch bleiben.

Als Bürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass in Fockbek für alle Kinder qualitative Kita- und Krippenplätze und Tagesmütter zur Verfügung stehen.

Unsere Bergschule soll als offene Ganztagsschule eine hochwertige Ganztagsbetreuung anbieten und räumlich für einen zeitgemäßen, digitalisierten Unterricht ausgestattet sein.

Dabei werde ich Sie, die Eltern, Schüler, Lehrer und Erzieherkräfte für eine gemeinsame Gestaltung einbeziehen.

Fockbek soll auch für uns im Alter ein Zuhause bleiben. Wir alle wollen

  • möglichst lange in unseren eigenen vier Wänden leben oder wenn das nicht möglich ist
  • eine barrierefreie und bezahlbare Wohnung mit guter Verkehrsanbindung in Fockbek finden.

Liebe Seniorinnen und Senioren, lassen Sie uns gemeinsam ein Konzept entwickeln, um diese Voraussetzungen in Fockbek zu verbessern.

In jedem Alter aktiv sein und Freunden begegnen – damit kommen wir zu unseren vielfältigen Vereinen und Verbänden.

Was Fockbek besonders auszeichnet, sind die Aktivitäten der vielfältigen Vereine, Verbände, Initiativen und Kirchen und unserer freiwilligen Feuerwehr.

Sie sind prägend für unsere Gemeinde und verbinden die Generationen.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir als Verwaltung das ehrenamtliche Engagement unterstützen und als Bindeglied dienen.

Ein besonderer gemeinsamer Wunsch ist die behutsame Entwicklung Fockbeks und weniger Verkehr.

Die neue Ortskernumfahrung kann dabei nur der erste Schritt sein.

Ich werde mich dafür stark machen, dass die Verkehrsströme innerhalb Fockbeks weiter überprüft werden und ein bereits vorhandenes Verkehrsgutachten bedarfsgerecht fortgeschrieben und berücksichtigt wird.

Die direkte und aktive Beteiligung von Ihnen an Entscheidungsprozessen der Gemeinde ist mir besonders wichtig.

Ich werde Sie bei allen Belangen als Bürgerinnen und Bürger rechtzeitig und aktiv beteiligen, z. B. durch Einwohnerversammlungen

oder auch mit einer übersichtlichen und aktualisierten Homepage, auf der Sie dauerhaft Informationen wie z. B. über Bebauungspläne abrufen können.

Sehr gut könnte ich mir in diesem Zusammenhang die Gründung eines Senioren- und eines Jugendbeirats vorstellen.

Ich lade Sie herzlich ein, dass wir unser schönes Fockbek gemeinsam entwickeln.

Ich werde Ihrer Stimme in einem vertrauensvollen und respektvollem Umgang Gewicht verleihen.

Mit der interkommunalen Zusammenarbeit möchte schließen:

Fockbek ist keine Insel.

Es gibt Themen, die gemeindeübergreifend in partnerschaftlicher Zusammenarbeit besser zu erreichen sind, wie z. B. Verkehrs- oder Einzelhandelsprojekte.

Die verlässliche und konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Nachbargemeinden liegt mir sehr am Herzen.

Zu allem, was ich Ihnen erzählt habe, gehört mein Credo:

Gemeinsam können wir mehr erreichen!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Abschlussstatement

Liebe Fockbekerinnen und Fockbeker,

ich freue mich über Ihr Interesse an dieser Bürgermeisterwahl und Ihre ermutigenden Reaktionen.

Wofür stehe ich als Bürgermeisterkandidatin ohne Parteibuch?

  • Ich stehe für Zukunftsorientierung und Gestaltungswillen
  • Ich stehe für Offenheit und Transparenz in meiner Arbeit und das aktive Gespräch mit Ihnen.
  • Ich stehe für gegenseitigen Respekt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit
  • Und ich stehe für Bürgerbeteiligung, damit die Interessen aller Altersgruppen Gehör finden.

Ich stelle mich in Fockbek als Bürgermeisterin zur Wahl und bitte Sie dafür um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ich hoffe, dass Sie sich ein Bild von mir machen konnten.

Wenn noch Fragen offen sind, sprechen Sie mich bitte an. Ich bin für Sie da.

Wer mich wählt, entscheidet sich

  • für eine offene und bürgernahe Politik

und

  • für eine Entwicklung zum Wohle der Fockbekerinnen und Fockbeker

Lassen Sie uns unser schönes Fockbek gemeinsam gestalten!

Herzlichen Dank!


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