Boßeln

Heute sind alle Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde um 10:00 Uhr zum jährlichen Boßeln vom SPD-Ortsverein eingeladen.

Treffpunkt ist im Langenbrooker Weg. Ich möchte nichts beschönigen. Das Wetter war in den letzten Tagen kalt, stürmisch und sehr, sehr nass. Die Wettervorhersage, die ich intensiv im Blick habe, macht jedoch Mut. Es soll das erste Mal wieder phasenweise trocken und sonnig werden. Nach dem letzten Schauer um 9 Uhr schwinge ich mich auf mein Rad und komme trocken ans Ziel.

Einige Teilnehmer sind schon da und weitere kommen hinzu. Wir sind eine gemischte Truppe vor Älteren, Jüngeren und Kindern, von alteingesessenen Fockbekern und Neubürgern. Insgesamt etwa 30 Personen finden sich zu diesem geselligen und sportlichen Ereignis ein. Kaum stehen wir im Langenbrooker Weg zusammen, lässt sich die Sonne blicken. So mögen wir es haben!

Ich sehe, dass die Organisatoren nicht das erste Mal am Start stehen. Ein Bollerwagen bepackt mit Boßeln, einem Boßelkescher, einem Holztunnel, Getränken und Süßigkeiten steht bereit.

Die Anwesenden werden in sieben Gruppen eingeteilt und mit Boßeln ausgestattet. Karl-Heinz Homp übernimmt die Rolle des Schiedsrichters, Klaus Jung die des Schriftwarts.

Ziel ist es für die Gruppen, die Strecke mit möglichst wenig Würfen, die von unten ähnlich wie beim Bowlen auszuführen sind, zurückzulegen.  Am Ende der Strecke wird der Holztunnel auf die Straße gestellt, durch das jede Gruppe ihre Boßel hindurchrollen muss.

Nach einer kurzen Pause mit Getränken und Snacks treten wir gut gestärkt den Rückweg mit den gleichen Regeln an.

Nach etwa eineinhalb Stunden sind wir wieder gut gelaunt und trocken zurück am Start. Noch wissen wir nicht, welches Team gewonnen hat. Die Siegerehrung findet im Aufenthaltsraum des Feuerwehrgerätehauses in der Großen Reihe statt, wo es für uns noch heiße Würstchen mit Brötchen und Getränken gibt.

Die Dritt- und Zweitplatzierten erhalten eine süße Aufmerksamkeit und das Siegerteam wird von Manfred Schröder mit einem Wanderpokal ausgezeichnet. Bei entspannten Gesprächen verbringen wir gemeinsam die Mittagszeit.

Alle Beteiligten sind froh, dass sie sich nicht vom vorherigen, schlechten Wetter haben abschrecken lassen. Wir haben auf diese Weise einen abwechslungsreichen Frühlingsvormittag in netter Gesellschaft verbracht. Ich freue mich, dass durch solche geselligen und sportlichen Veranstaltungen das Leben in unserem Dorf bereichert wird. Gerade solche Treffen mit ganz unterschiedlichen Menschen beleben unsere dörfliche Gemeinschaft.


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