Bewerbungsrede vor dem SPD-Ortsverein Fockbek

Moin zusammen!

Vielen Dank, dass Sie heute hier sind. Ich freue mich, dass Sie mir damit die Möglichkeit geben, mich persönlich bei Ihnen vorzustellen.

Zuerst jedoch danke ich herzlich dem Vorstand des SPD-Ortsvereins für das ausgesprochene Vertrauen. Wir hatten schon viele gute, gemeinsame Gespräche.

Einige von Ihnen kennen mich, einige vom Sehen und viele noch gar nicht.

Ich bin 45 Jahre alt und als Diplom-Verwaltungswirtin beim Kreis Rendsburg-Eckernförde tätig. Zu meinem privaten Leben darf ich Ihnen erzählen, dass ich seit 20 Jahren mit meinem Mann Oliver verheiratet bin, wir haben drei tolle Söhne, die 18, 16 und 14 Jahre alt sind, und wir leben seit 18 Jahren im Mirower Ring in Fockbek.

Aufgewachsen bin ich in Gettorf, das Gymnasium habe ich in Eckernförde besucht und 1992 mit dem Abitur verlassen. Mein Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin startete gleich darauf und nach meinem Diplom 1995 habe ich im Sozialamt der Landeshauptstadt Kiel gearbeitet.

Im Jahr 2000 hatten wir das Glück Eltern von Max zu werden und ich habe mich beurlauben lassen. Es folgten dann seine Brüder Thies und Oke. Ich habe meine Elternzeit sehr genossen und intensiv mit den Kindern verbracht. Ich bin sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit hatten.

Da ich immer gerne gearbeitet haben, war es klar, dass ich beruflich wieder einsteigen werde. 2009 habe ich mich beim Kreis Rendsburg-Eckernförde beworben und war zunächst im Jugendamt tätig.

Auch hier hat es mir sehr gut gefallen. Ich bin jedoch vielseitig interessiert, wollte meine berufliche Vielfalt stärken und wechselte 2013 in den Fachdienst Umwelt, wo ich für die Bereiche Abfallwirtschaft, Budgetplanung, Controlling und Gremienbetreuung zuständig bin.

Warum bin ich heute hier?

Der Vorstand ist auf mich mit der Frage zugetreten, ob ich mir vorstellen könnte, mich in Fockbek als Bürgermeisterin zur Wahl zu stellen.

Bürgermeisterin in Fockbek zu sein, ist in der Kommunalverwaltung das Interessanteste, was ich mir vorstellen kann. Es reizt mich also außerordentlich diese Aufgabe auszufüllen.

Ich habe mich gefragt: Was habe ich Fockbek zu bieten?

Als Verwaltungswirtin habe ich die berufliche Qualifikation

  • eine Verwaltung zu leiten,
  • ich habe die Entscheidungskraft,
  • der Umgang mit Menschen bereitet mir Freude.

UND:

Ich bin Fockbekerin. Vor 25 Jahren habe ich meinen Mann, einen richtigen Fockbeker Jung´, kennengelernt. In der Zeitung stand es so, wie ich es gesagt habe: Erst war da die Leidenschaft für den Mann und dann auch die Leidenschaft für Fockbek. Hier ist mein Zuhause.

Meine Antwort auf die Frage kann als nur ein: „Ja, ich will Bürgermeisterin in Fockbek werden“ sein und meine Familie unterstützt mich zu 100%.

Welche Ziele habe ich für Fockbek?

Fockbek soll für junge Familien attraktiv bleiben und attraktiver werden. Dazu gehören qualitative Kindergartenplätze in ausreichender Anzahl und eine gute Schule, die eine hochwertige Ganztagsbetreuung anbietet. Als Bürgermeisterin werde ich mich dafür einsetzen, dass unsere Schule nach den gemeinsamen Vorstellungen von Lehrern, Schülern, Eltern und der Kommunalpolitik gestaltet wird.Ich möchte gern, dass junge Eltern die Möglichkeit haben, Familie und Beruf mit einem guten Gefühl zu kombinieren.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Vereine, Verbände und Initiativen und unsere freiwillige Feuerwehr die besondere Aufmerksamkeit der Kommunalpolitik und der Verwaltung erhalten. Sie sind prägend für unsere Gemeinde und verbinden die Generationen.

Ein großes Thema wird die positive Umsetzung unserer Ortskernumgehung werden. Das ist eine Chance für unsere Ortsmitte, die zurzeit ja noch sehr vom Durchgangsverkehr geprägt ist.

Wofür stehe ich noch?

  • Ich stehe für Zukunftsorientierung und Gestaltungswillen
  • Ich stehe für Transparenz in meiner Arbeit und für offene Information und Kommunikation.
  • Ich stehe für gegenseitigen Respekt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Politik.
  • Und ich stehe für Bürgerbeteiligung, damit die Interessen aller Altersgruppen Gehör finden.

Ansprechbar zu sein, ist mir sehr wichtig.

Ich möchte mich in Fockbek als Bürgermeisterin zur Wahl stellen und bitte Sie dafür um Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.


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