Autorenlesung „Der stille Koog“

Heute um 19:00 Uhr findet eine Lesung der Fockbeker Autorin Ilka Dick im Geschäft „Frau Herzog – Klamotte und Kaffee“, dem hübschen Reetdachhaus in der Rendsburger Straße statt. Ilka Dick, die ich seit vielen Jahren durch unsere Kinder kenne, stellt ihren zweiten Krimi „Der stille Koog“ vor.

Wie immer, wenn ich das Geschäft betrete, schaffen es Susanne und Jörg Herzog in ihren liebevoll eingerichteten Räumen eine herzliche und gemütliche Atmosphäre zu erzeugen. Als Empfang wird ein Getränk nach Wahl ausgeschenkt und alle freuen sich zusammen mit Ilka und den Gastgebern auf einen unterhaltsamen Abend.

Ilka nimmt an einem antiken Tisch mit Mikrofon Platz, begrüßt ihre Gäste und führt thematisch in den Roman ein. Protagonistin des Krimis ist eine Kriminalkommissarin, die wegen einer Erkrankung ihr Gehör verliert und mit Hilfe von Cochlea-Implantaten versucht, wieder zurück ins Leben und in ihren Beruf zu finden.

Als Ilka mit dem Vorlesen der ersten Passagen beginnt, sind wir alle spontan gefesselt. Ilka hat eine sehr angenehme Stimme und die Geschichte der Kommissarin berührt und nimmt uns gefangen.

In der Pause genießen wir unsere Getränke und das köstliche Softeis mit verschiedenen Streuseln, das ganzjährig im Café angeboten wird. Die Stimmung ist so gelöst und entspannt, als hätten sich viele Freunde zu einem gemeinsamen Abend verabredet. Eine gute Bekannte neben mir gesteht, dass sie selbst gar nicht so gerne liest und sie sich wünscht, dass Ilka ihren Krimi als Hörbuch vertreibt. Ich selbst lese sehr gern, aber Ilkas Stimme wäre ganz sicher für ein Hörbuch geeignet.

Mit fortschreitender Lesung steigt mein Interesse für den Fortgang des Krimis und die Aufklärung des ersten Mordes. Ilka verhält sich jedoch wie ein Profi: Mit einem Cliffhanger beendet sie die Lesung und stellt sich für Fragen und Buchwidmungen zur Verfügung.

Mein Interesse und meine Neugierde sind geweckt. Ich lasse mir ein Buch von Ilka signieren und sehe mich schon den Krimi „Der stille Koog“ an einem lauen Sommerabend auf unserer Terrasse lesen. Ich kann es kaum erwarten…


Beitrag teilen: